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Browser Geschwindigkeit

Eine lahmende Browser Geschwindigkeit kann einem den Spass am Surfen im Internet gehörig vermiesen. Aber längst nicht immer liegt das Problem bei den Einstellungenn des Browsers. In den meisten Fällen ist der Flaschenhals beim jeweiligen Internet-Angebot zu suchen. Internetnutzer mit Breitband-Anschluß können ihrerseits aber die optimalen Bedingungen für den schnellen Seiten-Download schaffen und damit die Geschwindigkeit des Browsers beschleunigen.

Nichts ist für einen Seitenbesucher – einmal abgesehen von einer grundsätzlich nicht funktionsfähigen Internetseite – ärgerlicher, als eine Website, die sich langsam durch die Leitungen seines Internet-Anschlusses quält. In der heutigen Zeit erwartet der Internetnutzer, dass die von ihm angeforderten Informationen schnell verfügbar sind. Lange Wartezeiten verderben ihm den Besuch auf der Internetseite und bergen die Gefahr, das der Ladevorgang abgebrochen wird noch bevor das Angebot dargestellt wird. Eine derart in der Usability eingeschränkte Website verfehlt ihr Ziel und führt letztlich dazu, dass der enttäuschte Besucher nicht gerade ein Kandidat für die Gruppe der wiederkehrenden Seitenbesucher ist.

Die potenziellen Gründe für eine schlechte Website-Performance sind vielfältig. Da ist beispielsweise der gnadenlos überlastete Webserver mit dem Shared-Hosting-Paket, der mit den zahlreichen dort abgelegten Internet-Angeboten hoffnungslos überfordert ist. Aber auch technisch „suboptimal” umgesetzte Homepages können den Flaschenhals darstellen. Auch wenn es in den seltensten Fällen an der Browser Geschwindigkeit liegt, können bestimmte Einstellungen – eine vernünftige Internet-Anbindung vorausgesetzt – den Browser beschleunigen.

Hierbei geht es nicht um die Browser-Performance beim Laden der Anwendung. Dieser Vorgang erfolgt schließlich nur einmal und hat – vorausgesetzt der Rechner ist nicht schon mit der Ausführung der Browseranwendung selbst überfordert – mit dem späteren Surfen im Internet nicht mehr viel zu tun. Auch wenn der Startvorgang des Browsers durch vorgelagertes Starten während des Bootvorgangs kürzer anmutet, benötigt das Betriebssystem beim Start letztlich mehr Zeit. Das schnellere Öffnen des Browsersfensters nach einem Doppelklick auf das Browsericon erkauft man sich also mit einer umso längeren Wartezeit beim Systemstart. Bei vorhandenem Breitbandanschluß – z. B. DSL – kann eine Erhöhung der durch den Browser genutzten gleichzeitigen Verbindungen zum einzelnen Webserver zu einer Steigerung der Browser-Performance führen.

Auch in Bezug auf die Grenzwerte der zeitglich zu einem Server geöffneten Verbindungen unterscheiden sich Browseranwendungen. Während der Internet Explorer bis zur Version 7 und ältere Mozilla-Varianten beispielsweise in ihren Standardeinstellungen nur zwei Verbindungen – bei HTTP 1.0-Requests – gleichzeitig zum Webserver aufbauen, über die HTTP-Anfragen verschickt werden, nutzen aktuellere Mozilla-Abkömmlinge – etwa Firefox ab Version 3 – mittlerweile immerhin 6 simultane Connections. Ebenso viele Dateien können demnach gleichzeitig angefordert werden bevor darüber hinaus gehende externe Seitenelemente sich in eine browserinterne Warteschlange einreihen – erst wenn eine über eine offene Connection angeforderte Datei komplett übertragen wurde kann die nächste Datei aus der Warteschlange angefordert werden.

Es ist unter Umständen also sinnvoll, diese Beschränkung anzupassen, damit aus der Internet-Verbindung ein Quäntchen mehr heraus geholt wird und die Geschwindigkeit, mit der der Browser die Internetseite darstellt, entsprechend steigt. Inwieweit eine Anpassung dieser Grenzwerte die Browser-Performance beschleunigen kann, hängt natürlich auch von der vorhandenen Bandbreite ab. Bei Nutzung eines analogen Modems mit 64kBit-Anbindung sollte man von einer Anpassung in jedem Fall absehen und sich – falls möglich – um eine schnellere Internet-Anbindung kümmern.






  
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