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Website mit Sprites beschleunigen

Gerade wenn eine Website auf ihren Unterseiten viele kleine Bilddateien nutzt bieten Sprites eine effektive Möglichkeit die Serveranfragen zu minimieren. Die Folge ist, dass weniger Anstimmungsprozesse zwischen Browser und Webserver nötig sind. Auch senkt die reduzierte Zahl der Requests die Latenzzeit, was sich positiv auf die Usability der Internetseite auswirkt.

Sprites sind im Prinzip nichts anderes als Rastergraphiken, die innerhalb ihres eigenen Rasters mehrere kleinere Einzelbilder zusammen in einer einzigen Bilddatei vereinen. Diese können dabei unterschiedliche Breiten- und Längenausdehnungen besitzen. Das Sprite mit den einzelnen Bildern wird – normalerweise mit einer Stylesheet-Regel, bei der es beliebig vielen Elementen als Hintergrundbild dient – dann in die Internetseite eingebunden und kann über verschiedene HTML-Elemente dargestellt werden. Dabei wird im jeweiligen HTML-Element immer nur ein bestimmter Ausschnitt der Sprite-Graphik sichtbar gemacht. Gesteuert wird der sichtbare Bereich durch Angaben im Stylesheet des zugehörigen HTML-Elements.

Die Sprite-Technik senkt sowohl die Latenzzeit – Zeit vom Stellen einer Seitenanfrage bis zur vollständigen Darstellung der Seite samt der enthaltenen graphischen Elemente – einer Internetseite als auch deren Usability (zumindest indirekt). Schliesslich verringert sich die Anzahl der nötigen HTTP-Anfragen durch die Zusammenlegung einzelner Bilder erheblich. Enthält eine Homepage auf allen ihren Einzelseiten beispielsweise zehn einzelne Kleinstgraphiken, die zur visuellen „Aushübschung” der Seite dienen – etwa Pfeilgraphiken zur Navigation oder kleine Icons mit bezeichnenden Symbolen – und zu einer einzigen Sprite-Graphik zusammengefasst werden, so entfallen neun einzelne Anfragen an den Webserver, da alle Bilder durch den Webbrowser mit einem einzigen Request angefordert werden. Dies bedeutet zugleich, dass die bei jedem einzelnen HTTP-Request ablaufenden und äußerst zeitraubenden Abstimmungen zwischen Server und Browser seltener werden als bei der getrennten Speicherung von Einzelbildern – letzlich entfällt auch das Senden von neun Request- und Response-Headern.

Als Folge dieser eingesparten Anfragen verkleinert sich auch die Warteschlange, die entsteht, weil selbst moderne Browseranwendungen immer nur zwei bis sechs gleichzeitig ablaufende Dateianfragen an eine (Sub-)Domain stellen können. Übersteigt die Anzahl der zur Darstellung einer Internetseite benötigten externen Dateien die – je nach Browsereinstellung – festgelegte maximale Anzahl gleichzeitiger Verbindungen, so reihen sich die Serveranfragen in eine Warteschlange ein.

Erst wenn eine zuvor gestellte Anfrage abgeschlossen ist kann die nächste Datei abgerufen werden. Je kürzer die Warteschlange ist, desto schneller sind auch die zur Darstellung der Seite benötigten Dateien beim Client gelandet und desto schneller ist auch die Internetseite gerendert. Die hiermit erreichte Verkürzung der Wartezeit hat erheblichen Einfluß auf die Zufriedenheit des Seitenbesuchers. Schliesslich führen zu lange Wartezeiten dazu, dass der Besucher den Ladevorgang im schlimmsten Falle vorzeitig abbricht – der Besucher geht verloren.

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