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Conditional Comments & IE

Conditional Comments bieten eine sowohl elegante, als auch sichere Möglichkeit speziell an den Internet Explorer gerichtete Styles oder Inhalte in eine Website einzubinden. Allerdings kann diese Form der Browserweiche längst nicht in allen Fällen genutzt werden. Richtig eingesetzt kann sie aber die Übersichtlichkeit des Quellcodes verbessern und damit die Homepage-Pflege erleichtern.

In Sachen Standardkonformität und „Darstellungstreue” geben sich die verschiedenen Browser recht unterschiedlich. Was auf dem einen Client gut aussieht kann auf einem anderen Webbrowser ganz anders aussehen. Besonders zickig gibt sich Microsofts Internet Explorer. Aufgrund der Tatsache, dass dessen Verbreitung bei den Internet-Nutzern recht hoch ist, ist es keine gute Idee nicht auf seine Eigenarten einzugehen. Obwohl die Version 7 bereits vor Jahren herausgekommen ist und mittlerweile die achte Version aktuell ist, nutzt der weitaus größte Teil der Anhänger dieser Browservariante weiterhin die Version 6. Auch wenn dies weder aus Gründen der Sicherheit, noch der Standardkonformität anzuraten ist, bedeutet es für den Webentwickler, dass er auf die Besonderheiten des Browser-Dinosauriers eingehen muss, will er es sich nicht mit deren Nutzern verderben.

Mittels Browserweiche müssen also die Macken des Layouts ausgebügelt werden, damit auch möglichst jeder Seitenbesucher in den Genuß des Webdesigns kommt. Neben serverseitigen Browserweichen und per CSS-Hacks – speziellen CSS-Angaben, die nur von bestimmten Browsern bzw. Browserversionen beachtet werden – realisierten Browserweichen, gibt es spezielle ausschließlich durch den Internet Explorer interpretierte Blöcke, die ebenfalls herangezogen werden können um CSS-Formatierungsanweisungen oder auch ganze HTML-Elemente explizit für IEs zu definieren.

Diese Conditional-Comments genannten HTML-Kommentarblöcke eignen sich nicht nur dazu, den IE eindeutig zu identifizieren und nur ihn bestimmte Informationen zukommen lassen. Durch die hier zur Verfügung stehende Abfragestruktur lassen sich die Versionen sehr genau voneinander unterscheiden. Da es sich um einen normalen HTML-Kommentar handelt, ignorieren alle anderen Browseranwendungen die darin verschachtelten Anweisungen. Diese Variante der Browsererkennung ist im Hinblick auf die Lesbarkeit – was sich positiv auf den für die Homepage-Pflege zu erwartenden Aufwand auswirkt – des Quellcodes die wohl beste Möglichkeit auf den IE einzugehen. Allerdings können derartige Unterscheidungen lediglich im HTML-Code angegeben werden.

Enthält ein Conditional-Comment CSS-Formatierungsanweisungen, so werden diese aus dem Stylesheet in die HTML-Datei verlagert – nicht so schön, da hierdurch die Trennung von Design und Inhalten aufgeweicht wird. Auch macht sich das bei dem zu übertragenden Datenvolumen bemerkbar. Schließlich muß der Quelltext den Contitional-Comment und die Style-Informationen für den IE bei jedem Seitenaufruf erneut übertragen werden. Andererseits gibt es keine elegantere Art die unterschiedlichen Versionen des IE zu bedienen: Beachtet man den Grundsatz, spezielle Formatierungsangaben möglichst sparsam einzusetzen, so hält sich der zusätzliche Trafficverbrauch in Grenzen.

Die Usability eines Internet-Angebots hängt nicht zuletzt auch vom zu übertragenen Datenvolumen ab. Große Datenmengen benötigen eben mehr Zeit bei der Übertragung und die Geschwindigkeit der Website ist ein wichtiger Faktor, der sich auf die Nutzbarkeit einer Internetseite niederschlägt.

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