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Filtern von Kommentaren

Vor der Veröffentlichung auf dem Produktivsystem sollten Kommentare aus dem Quellcode einer Homepage getilgt werden. Dies gilt nicht nur für den auf einer Internetseite verwendeten Script-Code. Eine einfache Filterung der Quellen sorgt für niedrigeren Traffic, wobei mit dem Filtern auch unnötige (Leer-)Zeichen entfernt werden können.

Je komplexer eine Homepage wird, desto wichtiger ist es die hinter der Seitendarstellung und den zur Verfügung gestellten Funktionalitäten stehenden Techniken mit einer aussagekräftigen Dokumentation zu versehen. Kommentiert werden sollte, neben den auf der Website genutzen Scripten – beispielsweise JavaScript-Code, der auf dem Browser des Seitenbesuchers ausgeführt wird –, die HTML-Code-Struktur sowie die das Layout einer Internetseite bestimmenden Stylesheets.

Zwar eignen sich Kommentare im Quellcode hervorragend zur Dokumentation einer Website und liefern – gerade wenn über einen längeren Zeitraum nicht mehr am Internetauftritt gearbeitet wurde – Anhaltspunkte, aus welchem Grund bestimmte Bereiche genau auf diese Weise umgesetzt wurden. Allerdings nutzen diese nur dem Entwickler selbst und bieten dem Besucher, der sich ja nur für die Informationen und nicht für die dahinter liegende Struktur interessiert, keinerlei Mehrwert.

Wächst die auf der Internetseite angebotene Struktur stetig an, so führt dies mit der Zeit auch zu immer mehr Kommentaren, die an den unterschiedlichsten Stellen in den Quellcode der Seite eingebunden und durch den Webserver an den Seitenbesucher ausgeliefert werden. Werden die generierten Inhalte durchgehend und ausfürlich dokumentiert so verschiebt sich beim sukzessiven Ausbau eines Internet-Angebots auch das Verhältnis zwischen Nutzdaten und Dokumentation in zunehmendem Maße.

Da die zur Verfügung stehende Bandbreite beschränkt ist und der Seitenbetreiber grundsätzlich daran interessiert sein sollte, die Übertragung unnötiger Informationen an den Seitenbesucher zu vermeiden, sollten Kommentare vor der Auslieferung der zur Darstellung nötigen Dateien aus den Quellen entfernt werden. Schließlich beschäftigt die Auslieferung von überflüssigen Informationen den Webserver länger als nötig – kleine Dateien bedeuten auch, dass weniger Datenpakete über das Internet versendet werden müssen und weniger Pakete bedeuten auch weniger Kommunikationsaufwand für den Webserver. Statt unnötig viele Daten an den Seitenbesucher zu versenden, kann er sich mit der Bearbeitung von Seitenanfragen eines anderen Besuchers kümmern und so die Zufriedenheit aller Besucher steigern.

Um zu gewährleisten, dass die in einer Website enthaltenen Kommentare nicht an den Client ausgeliefert werden, sollten die Quellen des Produktivssystems stets von allen Kommentaren befreit sein. Es ist also ratsam die Homepage in zwei unterschiedlichen Ständen nachzuhalten: Einer Version zur Entwicklung und einer für das Produktivsystem – wobei natürlich nur ein ausführlich getesteter Entwicklungsstand auf dem öffentlichen System landen darf.

Dabei unterscheiden sich diesem beiden Versionen nicht sonderlich voneinander. Ist eine im Zuge der Entwicklung gereifte Version fertig gestellt so wird, vor der Veröffentlichung des Standes auf der Homepage, sämtlicher Ballast aus den Sourcen entfernt. Dies kann gegebenenfalls auch in einem automatisierten Prozess unter Verwendung von Programmen zur Filterung der Quellen geschehen. Die Vorteile im Hinblick auf die Usability der Homepage rechtfertigen den zu tätigenden Aufwand zum Entfernen von Kommentaren allemal.













  
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