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Verlustfrei und doch farbenfroh

Sollen Vektorgraphiken auf farbenfrohem Hintergrund präsentiert und zudem noch die vollen Möglichkeiten der Transparenz des Pixelrasters genutzt werden, so ist eine Trennung der Bilddaten angesagt. Jedem das Seine: JPG im Hintergrund und PNG für den Vektoranteil.

Da farbenfrohe Bilddaten nicht eben zu den Stärken des PNG-Formats zählen und sich das JPG-Format umgekehrt nicht zur Speicherung von Vektorbildern eignet, sollte bei gleichzeitiger und überlagerten Verwendung dieser Formen des Bildmaterials eine Trennung erfolgen. Hierzu kann die farbreiche Hintergrundgraphik mittels des JPG-Verfahrens kodiert werden, während der verktorähnliche Vordergrund durch eine PNG-Datei angeboten wird.

Zur Demonstration soll die folgende Abbildung 1 dienen. Hier ist eine solche Trennung realisiert und mit einer kleinen Animation wird nocheinmal die Stärke des PNG-Formats bei der Darstellung teiltransparenter Rastergraphiken unterstrichen. Sollten Sie JavaScript nicht aktiviert haben, so sehen Sie diese Animation natürlich nicht – ich hoffe, dass man es mir verzeiht, dass ich keinen alernativen Film mit der Animation anbiete. Zusammen genommen ist auch die hierdurch gebotene Qualität der Darstellung unschlagbar.


Abb. 1: JPG-Hintergrund und überlagertes PNG

Zum Zwecke des Vergleichs, nun in der folgenden Abbildung 2 das statische Bild in Form eines GIF-Bildes. Die Datei ist zwar nur unwesentlich größer, allerdings lässt die Qualität der Ausgabe stark zu wünschen übrig. Aufgrund der Tatsache, dass hier keine Trennung erfolgte, ist natürlich auch eine Animation, wie in der oberen Abbildung nicht möglich.


Abb. 2: Beide Ebenen als GIF-Bild kodiert

Die letzte Abbildung zum Thema zeigt die Zusammenführung von Vorder- und Hintergrundbild als JPG-Datei. Diese ist bezüglich der Dateigröße kleiner als die beiden Bilder aus dem ersten Beispiel. Allerdings überzeugt das Bild auch nicht gerade durch eine hohe Darstellungsqualität. In der roten Fläche sind deutliche Artefakte zu erkennen und auch die Flächen mit den Farbübergängen sind alles andere als Sauber abgebildet. Auch hier wäre eine Steigerung des Qualitätsfaktors angebracht um diese Bildstörungen zu vermeiden, was wiederum zu einer vergrößerung der Datei führt – der Vorteil bzgl. der Dateigröße würde vermutlich dadurch aufgehoben.


Abb. 3: JPG-kodiert mit zusammengeführten Bildebenen

Gerade in Anwendungsfällen, in denen eine flexible Darstellung von Bildelementen gefragt ist – beispielsweise bei den derzeit angesagten Web 2.0-Anwendungen, die durch ihre interaktiven Fähigkeiten punkten – bringt das PNG-Format unübersehbare Vorteile. Da die Mumien unter den Browseranwendungen über kurz oder lang aussterben dürften, lohnt es sich in jedem Fall, sich mit diesem Format zur Speicherung von Bildmaterial auseinander zu setzen. Je nach Anwendung gilt es abzuwägen, ob der Einsatz von PNG-Graphiken auf der eigenen Internetseite angebracht ist.

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