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Dateigröße & Sprites

Eine Verwendung von Sprite-Graphiken muss nicht zwangsläufig zu einer Steigerung des Website-Traffics führen. Je nach Art der Bilddaten kann die Dateigröße des Sprites sogar deutlich geringer ausfallen. Normalerweise sollten gerade GIF- oder PNG-Bilder mit geringer Rastergröße und Anzahl an unterschiedlichen Farbwerten zu einer erheblichen Traffic-Minimierung führen.

Zwar sind die resultierenden Sprite-Graphiken seitens ihrer Dateigröße gelegentlich umfangreicher als die Summe der getrennt abgelegten Bilddateien. Dafür können – gerade wenn es sich um zahlreiche Kleinstgraphiken handelt – im Gegenzug die größeren Sprite-Graphiken effektiver an den Webbrowser des Besuchers übertragen werden. Aufgrund des Overheads, der bei jeder Anfrage an den Webserver entsteht, wird erst bei größeren Dateien die Bandbreite optimal ausgenutzt – was allerdings nicht dazu verleiten sollte, die Dateien beliebig groß werden zu lassen.

Im Übrigen muss die Zusammenfassung der Einzelgraphiken nicht immer dazu führen, dass die Datenmenge ansteigt. Gerade wenn es sich bei dem verwendeten Bildmaterial um GIF- oder PNG-Dateien handelt und die hier verwendeten Farbpaletten gut zueinander passen, kann die Bilddatei des Sprites am Ende deutlich weniger Platz belegen als die enthaltenen Einzelbilder in Summe. Letzlich sollte die Art des Bildmaterials einen Anhaltspunkt geben, ob sich in einem speziellen Szenario ein Sprite lohnt oder eben nicht. Zur Not muss eben ein Test herhalten und probeweise eine Sprite-Datei erstellt werden, die auf ihre Dateigröße hin geprüft wird. Auch bei geringfügig größeren Sprite-Graphiken sollte die Entscheidung positiv ausfallen.

Sind die Sprites größer als die getrennten Bilder, so wirkt sich das auch nicht unbedingt auf den durch die Website verbratenen Traffic aus. Bei der Berechnung des durch einen Internetauftritt benötigten Traffics sollte man nicht ausser Acht lassen, dass auch die zu versendenden Header (Request und Response) ebenfalls in die zu versendende Datenmenge einfließen. Auch wenn die Sprite-Datei größer ist als die separierten Bilder so verkleinert sich unter Umständen der zu verschickende Website Traffic über die wegfallenden Header-Informationen. In jedem Fall sollte man sich nicht zu voreiligen Entscheidungen hinreissen lassen und den anfallenden Traffic genauer analysieren.

Abgesehen von der Sprite-Technik kann eine unter Integration von Bildern und den darunter liegenden Seiten beschiebene Einbettung von Bildmaterial zu einer zusätzlichen Steigerung der Website-Performance führen. Durch das Einbetten solcher Sprites mit Elementen, die auf jeder einzelnen Seite des Internetauftritts zur Anzeige kommen, werden – zumindest bei den meisten modernen Browseranwendungen – auch die HTTP-Anfragen zum Herunterladen der Sprites gespart. Erfolgt die Einbettung der Base64-kodierten Bilddaten nicht im HTML-Code der Seite sondern im Stylesheet, so kann sogar die Caching-Strategie des Browsers optimal genutzt werden.

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